HBL: Bergbau- und Eisenbahnerinnerung

Das HBL-Projekt des CFSM verbindet die reale Geschichte des lothringischen Kohlereviers mit ihrer Umsetzung im Modell.

Historischer Kontext

Eine vom Kohlebergbau geprägte Region

Das lothringische Kohlerevier prägte den Norden des Départements Moselle tiefgreifend. Der Kohlebergbau formte Landschaften, Gemeinden, Berufe und eine dauerhafte Industriekultur.

Die Houillères du Bassin de Lorraine entstanden im Zusammenhang mit der Nationalisierung der moselländischen Bergwerke am 1. Juli 1946. Sie wurden anschließend zu einem der großen industriellen Akteure der Region.

Die HBL förderten Kohle aus dem Untergrund der Moselle bis 2004 und beschäftigten im 20. Jahrhundert zeitweise mehrere zehntausend Menschen.

Sarre et Moselle

Der Name Sarre et Moselle verweist auf eine reale historische Bergbauregion. Er erinnert an einen industriellen und grenznahen Raum, in dem Kohle, Gemeinden und Eisenbahn eng miteinander verbunden waren.

Bergbau und Eisenbahn

In einem Bergbaurevier war die Eisenbahn nicht nur Kulisse. Sie begleitete die industrielle Tätigkeit: Materialbewegungen, Kohletransport, Erschließung der Anlagen und Verbindung zu den großen Bahnachsen.

Dargestellter Standort

Cuvelette in Freyming-Merlebach

Die H0-Anlage des CFSM stellt den Bergbaustandort Cuvelette in Freyming-Merlebach dar. Diese Wahl stützt sich auf einen realen Ort der Geschichte der Houillères du Bassin de Lorraine.

Die Schächte des Standorts Cuvelette wurden 1930 abgeteuft. Sie blieben bis 1972 in Betrieb und wurden danach zur Bewetterung der Grubenbaue von Merlebach genutzt.

Das Fördergerüst des Schachts Cuvelette Sud aus Stahlbeton ist ein bemerkenswertes Zeugnis des Bergbauerbes: Es wird als das letzte noch stehende Fördergerüst aus Beton im Kohlerevier bezeichnet und ist in das Inventar der historischen Denkmäler eingetragen.

Projekt des Clubs

Eine Modell-Evokation eines realen Erbes

Das HBL-Projekt des CFSM ersetzt nicht die Arbeit von Historikern, Archiven oder Museen. Es bietet eine visuelle und lebendige Modell-Evokation eines regionalen Erbes.

Durch Gebäude, Volumen, Materialien, Zugbewegungen und Details stellt die Anlage zwei untrennbare Dimensionen der lokalen Geschichte gegenüber: Bergbau und Eisenbahn.

Die hier dargestellten historischen Informationen beschränken sich bewusst auf geprüfte Punkte. Unsichere Details werden nicht in den Seitentext übernommen.

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